Gründer und weitere Entwicklung

Gründer der Ortho-Bionomy ist der anglokanadische Osteopath Arthur Lincoln Pauls (1929 – 1997). Frühere Tätigkeiten als Ausbilder und Judolehrer lehrten ihn die Bedeutung der Kontaktaufnahme, der Interaktion und der Einstimmung auf andere Menschen. Ausgehend von den Positionierungstechniken von Lawrence Jones fand Pauls zu einem Arbeitskonzept, das eine Weiterentwicklung der Osteopathie seiner Zeit bedeutete.

Pauls fand dabei mehrere Behandlungsebenen (englisch Phases) – die strukturelle Ebene (Phase 4), die dynamische Ebene (Phase 5) und die energetische Ebene (Phase 6).

Seit 1976 lehrte Pauls die Ortho-Bionomy in Kanada und den USA, ab 1984 in Europa. 1986 fand der erste Kurs mit Marianne Volery in Deutschland statt. Über die nächste Lehrergeneration fanden Konzepte der modernen Physiotherapie und somatopsychische Ansätze in der Behandlung vor allem posttraumatischer Stress Syndrome Eingang in die Ortho-Bionomy.

Die 1994 in der französichen Schweiz gegründete OBEAT – Ortho-Bionomy European Association of Teachers – hält seit dem Tod von A. L. Pauls 1997 die europäischen Namensrechte an dem Begriff Ortho-Bionomy® und regelt die Behandler- und Lehrerausbildung.

Ebenfalls 1994 bot in Deutschland das Deutsche Institut für Ortho-Bionomy® erstmals die Vollausbildung zum Diplom Therapeuten an. Mittlerweile hat sich das Kursangebot vervielfacht.

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