Behandlungsregeln
Die Ortho-Bionomy wird über ihre Behandlungsregeln definiert.
1. Die Therapie richtet sich nicht gegen so genannte pathologische Zustände. Die gezielte Unterstützung der Selbstregulation ist ergebnisoffen.
2. Der Behandler lässt sich vom Körper des Patienten leiten, betont mit aktiven und passiven Techniken die vorliegenden Muster.
3. Die Wahrnehmungen und Rückmeldungen des Patienten sind zu respektieren.
4. Kein Griff, keine Lagerung, keine Bewegung darf Schmerzen oder vermehrtes Unbehagen auslösen. Immer ist die angenehmste Lage und Bewegung zu suchen.
5. Die therapeutischen Reize müssen klar strukturiert sein, gezielt und sparsam eingesetzt werden, um eine Reizüberflutung zu vermeiden. Weniger ist mehr.
6. Der Behandler achtet auf das eigene Wohlbefinden, da die nonverbale und verbale Wechselwirkung zwischen Therapeut und Patient die Behandlungsreaktionen beeinflussen.
Die Ortho-Bionomy wird vom Patienten als sehr wohltuendes und entspannendes Therapieverfahren erlebt. Das Ziel ist die umfassende Entfaltung des Individuums im Rahmen der gegebenen physischen, sozialen und materiellen Möglichkeiten.


